
MEINE SEITEN
59Meine seiten »Die Unesco hat Graz offiziell in das Netzwerk der „Creative Cities“ aufgenommen. Eine tolle Auszeichnung, die uns weltweit zu einer besonders zukunftsorientierten Stadt macht. Plötzlich werden wir in einem Atemzug mit Designmetropolen wie Berlin (Deutschland), Buenos Aires (Argentinien), Montréal (Kanada), Kobe (Japan), Nagoya (Japan) oder Shenzhen (China) genannt. Aber was bedeu- tet Design für unser Handeln wirklich? Ehrlich gesagt, weiß man nach all der Freude einmal wenig damit anzufangen. Weil man sich mit Design wirklich beschäftigen muss. Und ab da war für uns eines klar: Design ist eine Frage der Hal- tung, die wir in unsere Prozesse integrieren müssen. So ist Design für uns in der Vermarktung des Standortes ein entscheidender Wettbewerbsfaktor, um sich unter über 400 vergleichbaren Städten in Europa zu profilieren. Und so ha- ben wir uns als Abteilung auf das Thema „Service-Design“ konzentriert. Das bedeutet nichts anderes, als dass wir un- sere Dienstleistungen mithilfe von Designdenken noch einfacher, besser und näher gestalten werden. Und das sollten auch Unternehmen tun. Also Design nutzen, um ihr „Produkt“ noch einfacher und besser zu gestalten. «www.wirtschaft.graz.at Andrea Keimel Abteilungsvorstand im Amt für Wirtschaft- und Tourismusentwicklung Design im Unternehmen EXPERTENTIPP: Gewölbeartige Räumlichkeiten, fünf Bars auf verschie- denen Ebenen und ein Unterhaltungsprogramm für jede Alters- gruppe sind erfolgsbringende Elemente für das Szenelokal im Grazer Univiertel.Durch Alex Ritter (l.) und Hubert Suschnig (r.) hat sich das„Kultus“ zu einem gesellschaftlichen Tempel etabliert. NichtzuletztaufgrundderlegendärenVeranstaltungenmitvariie- renden Mottos. Gemeinderat Kurt Hohensinner (M.) verlieh den Inhabern den Kulturpreis „Mein Kult 2012“, der uns vom nam- haften Künstler Georg Brandner zur Verfügung gestellt wurde. Elisabethstraße 30, 8010 Graz MEIN schauplatz AUSGEZEICHNET Die GRAZ-Bummler Kulturhauskeller MEINE GRAZETTA-STIMME von Friedrich L. Eichberger Was hat den vielseitig interessierten Wiener 2011 nach Graz verschlagen? Die Liebe! Und zwar die Liebe meines Lebens. Zwar lebe ich nun begeistert zu über 90 Prozent in Graz mit meiner Frau, daheim bin ich jedoch überall, wo Kultur zu finden ist – aktiv und passiv – auf Bühnen, in Kon- zertsälen, Kinos, Lesungen, aber auch bei Events, die ich teil- weise inszeniere oder über die ich – in Kürze auch hier – auf unterhaltsame und völlig neue Art berichten werde. Ebenso können Sie mich in Firmen, die ihre Unternehmenskultur verbessern oder ihren Mitarbeitern und Kunden ganz beson- dere Veranstaltungen bieten wollen, antreffen. Ich liebe Kultur und Kunst – und zwar die, die von „Können“ kommt, nicht experimentellen Kommerzialismus um jeden Preis. Das sage ich und muss doch schmunzeln – bin ich doch selbst Sprach- und Inszenierungskünstler, Schauspieler, Erzähler und bin ge- rade dabei Ihre schöne Stadt und ihre kulturellen Schätze zu erkunden und daran teilzuhaben. In meiner Kolumne wer- de ich meinen Kommentar sowie Kulturtipps abgeben. Ganz neutral und nicht (be)wertend – lässt sich über Geschmack doch nicht streiten – werde ich aber immer meine persönliche Note einfließen lassen – darauf freu ich mich schon ganz be- sonders! Eine persönliche Note ist auch meine Stimme. Schon bald werde ich für die GRAZETTA von Veranstaltungen ver- schiedenster Art berichten. Das Ganze bereite ich Ihnen auch für die Nutzung via „Smartphones“ auf, auch im Internet können Sie die Audiobeiträge anhören. Ich produziere Kino für die Ohren. Oder sagen wir es so: Ich versuche dem An- spruch meiner Hörer – und jetzt auch meiner GRAZETTA Leser – „Infotainment“ (beste Information durch Kombi- nation mit Entertainment, pardon, Unterhaltung) gerecht zu werden. Ich werde Informationen über Stadt, Ereignisse und Menschen auf fast magische Weise zum Erlebnis ma- chen. Wovon Sie sich in Kürze in vielen – nun multimedialen – Berichten in der GRAZETTA überzeugen können. Lassen Sie sich überraschen, wie die illustrierten Berichte ab jetzt um eine neue Dimension erweitert werden. Aber auch in Kulturberichten, Dokumentationen und Werbespots wer- de ich den „guten Ton“ zur „spannenden Geschichte“ liefern. Ihre Grazetta-Stimme